The series "About Staying" ( in collaboration with Daniel Thomas Schulz) turns attention to the point in time in which the visitors have left the room. In particular it documents the certain moment when the marks of the previous night become visible. Once the lights of the nightclub are turned on its mystery seems to vanish.
In the series "Konstellation Fabrica" artists are shown in their studios. The person is not used as the focus of the portrait but instead is an integral part of the picture that is presented to us. The combination of artist along with materials and tools has been intentionally set up in the room.
"Dark Chamber" is considered a photographical approach to backrooms ( german: dark rooms ). The anonymous room has not been examined in regards to its function but instead presented independently. By use of illumination and a certain point of view as well as the absence of its users the backroom loses its function and meaning.
By examining constructions and objects used in showrooms the serie "Konstrukt" looks at objects that hold less attention and only designed to fulfil a functional need. The series allows these constructions and their functions to become visible by putting them at the centre of consideration.
"Interieur" deals with the topic of anonymous places and spaces. The fully furnished and alienated rooms of furniture shops are shown to be artificial and staged forms of presentation. The presence of a particular person in these rooms emphasis the anonymity.
In the series "Skin" a man who is only beginning to perceive and feel himself intensely during anonymously strange situations and places is accompanied. Privacy has been transformed and portrayed through documentation with the camera.
Über die Arbeiten
Die Arbeit „Vom Bleiben“ (mit Daniel Thomas Schulz) untersucht den Moment, in welchem die Besucher den Raum verlassen haben. Insbesondere wird der Moment dokumentiert, an dem die Spuren der vorangegangenen Nacht im Raum sichtbar werden. Dieser Augenblick, an welchem das Licht den Club erleuchtet, stellt auch eine Entmystifizierung dar.
Die Arbeit „Konstellation.Fabrica“ inszeniert Künstler in ihrem Arbeitsraum. Bei diesen Portraits wird nicht die Person in den Mittelpunkt gestellt, vielmehr tritt diese in den Raum zurück und wird hierdurch erst zum Bild. Der Künstler, seine Materialien und Werke werden bewußt durch ihre Konstellation im Arbeitsraum inszeniert.
Die „Dunkle Kammer“ ist eine fotografische Annäherung an den Darkroom (engl. Backroom). Hier wird der anonyme Raum nicht auf seine Funktion hin untersucht, sondern wird unabhängig von dieser abgebildet. Der Darkroom verliert durch Ausleuchtung, Betrachtungsweise sowie die Abwesenheit seiner Klientel die eindeutige Zuschreibung von Funktion und Bedeutung.
Die Auseinandersetzung mit Bauten und Objekten in Ausstellungsräumen findet sich in der Arbeit „Konstrukt“ wieder. Diese sind architektonische Konstruktionen oder Mobiliare, welche in Kunstausstellungen und deren Institutionen funktionale Aufgaben besitzen. Die Objekte erhalten hierdurch wiederum eine Aufmerksamkeit, welche ihnen in ihrer ursprünglich intendierten Funktion nicht zugedacht wurde.
Auch in der Arbeit „Interieur“ steht die Auseinandersetzung mit anonymen Orten im Mittelpunkt. Hier werden die komplettierten, entfremdeten Räume in Möbelgeschäften als Inszenierungsmoment genutzt. Die Anonymität des Raumes wird durch die Anwesenheit eines Subjekts im Interieur unterstützt.
Eine Person, welche sich intensiv in entlegenen, anonymen Orten und Situationen zu spüren beginnt, wird in der Arbeit „Haut“ begleitet. Die Privatsphäre dieser Person wurde mit Hilfe der Fotografie neu ausgehandelt und inszeniert.